Marcel Härtlein: Organisation & Umsetzung von Content Marketing bei KPMG Schweiz

Im Zuge unserer Konferenzvorbereitung zum i2 SUMMIT 2012 haben wir auch wieder ein paar Interviews mit Referenten der Veranstaltung durchgeführt. Als erstes Interview freue ich mich hier die Antworten von Marcel Härtlein zum Content-Marketing-Ansatz der KPMG Schweiz publizieren zu dürfen. Marcel Härtlein ist Head of Online Properties der KPMG Schweiz und verantwortet die digitale Strategie der KPMG Schweiz seit 2010.
Er war bereits öfters Referent beim i2 SUMMIT – mit dem Content-Marketing-Ansatz liegt Herr Härtlein aber im Herzen des diesjährigen Veranstaltungsschwerpunktes „Content & Social Experience“:

1) Herr Härtlein, Sie berichten beim i2 SUMMIT über das Content-Marketing bei KPMG Schweiz. Mit welchen drei Schlagworten können Sie Ihren Vortag auszeichnen?
  • Auf welche Themen konzentrieren wir uns bei KPMG und wie erfolgt die Content Auswahl? (Redaktion)
  • Wie pushen wir „unseren Content“ in den Markt? (Distribution)
  • Praxisbeispiele zeigen (wenig Theorie, dafür aufzeigen wie KPMG das Thema angeht und umsetzt)
2) Was verstehen Sie unter dem Thema „Content Marketing“?

Die Veröffentlichung von „Fachwissen“ welches dem „Leser“ einen Mehrwert bietet – wenn möglich in einer möglichst kompakten Form. Unser Markenversprechen (Cutting through complexity) in der Online-Kommunikation vorleben. Das „Wissen“ unserer Experten glaubwürdig  in den Markt hinaustragen. KPMG = Wissen = $$$

3) In welcher Beziehung stehen für Sie die Themen „Content Marketing“ und „Content Management“?

Web-Inhalte haben eine gewisse „Halbwertszeit“ d.h. nicht mehr aktuelle Inhalte sind natürlich ein grosses Ärgernis für uns. Dies bei tausenden Seiten Inhalt zu managen ist aber alles andere als einfach.

4) Welche Herausforderungen stellt sich an das „Internet & Content Management“ um für das „Content Marketing“
unterstützend zu sein?
  • Fokus: Was sind unsere strategischen Prioritäten? Widerspiegeln sie sich im Webauftritt?
  • Effizienz: Beschränkte finanzielle und personelle Ressourcen so gezielt wie möglich einsetzen
  • Zusammenarbeit mit anderen Teams (Public Relations, Redaktionsmeetings, Thought Leadership Pipeline)
  • Themen-Monitoring (Offline, Online, Social Media) als Basis für Radaktionsmeetings
  • Fachliches Know-how im Internet Team
5) Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie in diesem Bereich?

Durch Content Marketing wird die Zielgruppe nicht einfach mit Marketingbotschaften torpediert, sondern mit Fachkompetenz und wertvollen Informationen bedient. Bei grossen Beratungsunternehmen ist das ja nichts neues,  da bereits viele nützliche und interessante Inhalte (z.B. Studien, etc.) produziert werden. Eine der Herausforderungen ist es, dieses Wissen unterhaltsam in die unterschiedlichen Online-Kanäle zu transportieren, diese aufeinander abzustimmen und auch vermehrt auf Mobilgeräten verfügbar zu machen.

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