Jens Krause: Herausforderung bei der Careum Stiftung bewältigen: schnell reagieren können mit einem möglichst flexiblen System

Jens Krause, Leiter Online-Services von der Careum Stiftung referiert auch wie der bereits interviewte Marcel Härtlein, KPMG Schweiz, im Track Internet beim i2 SUMMIT am 21. November in Zürich. Der Vortragstitel lautet “Dezentrale vs. zentrale Inter- und Intranetstrategie”. Was sich dahinter verbirgt, verrät er uns im Interview:

1) Herr Krause, Sie berichten beim i2 SUMMIT über den Multi-Site-Ansatz der Careum Stiftung.
Mit welchen drei Schlagworten können wir Ihren Vortrag auszeichnen?

  • zentrales Webkonzept
  • Aufzeigen und Nutzen von Synergien
  • Kosteneffizienz

2) Was waren die Herausforderungen beim Web-Management für die Careum Stiftung?

Die wesentliche Herausforderung war die Umsetzung eines zukunftsfähigen Portalsystems, ohne dass zum Zeitpunkt des Projektstarts konkret abzusehen war, welche längerfristigen Einsatzszenarien sich in einigen Fachabteilungen abzeichnen würden.
D.h. ein möglichst flexibles System zur Verfügung zu haben, um schnell auf neue Anforderungen reagieren zu können.

3) Wie viel Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten gibt es für die verschiedenen Sites der Careum Stiftung?

Trotz der unterschiedlichen Zielgruppen, die unsere Websites ansprechen,  weisen sie einen hohen Grad an Gemeinsamkeiten auf.
Verständlicherweise sind das dann nur zu einem geringen Teil die Artikel (hier im Wesentlichen nur News und Termine), da diese auf die jeweilige Zielgruppen abgestimmt sind.
Den Hauptanteil an den Gemeinsamkeiten machen Bilder und Dokumente aus sowie der Zugriff auf Seiten-Vorlagen und das einfache Einrichten von Communities.

4) Bei der Lösung setzen Sie auf ein klassisches Portal-System. Welchen Vorteil sehen Sie in Ihrem technischen Lösungsansatz?

Im Gegensatz zu klassischen CMS  liegt der grösste Vorteil vielleicht in der schnellen und kostengünstigen Ausweitung des Web-Portfolios durch Instanzen und Communities und der relativ komfortablen Nutzerverwaltung.

5) Wo sehen Sie die Zukunft für Ihr Web-Projekt? Wohin entwickeln Sie Ihre Anforderungen?

Die nächsten Herausforderungen bestehen in dem Anbinden weiterer Applikationen (z.B. Shop) sowie den Aufbau einer eigenen Instanz für einen unserer Bildungsanbieter.
Wir streben also ein engeres Zusammenwachsen unserer IT-Applikationen an.
Für die Zukunft steht auch das Angebot für die Studierenden im Fokus: Digitale Mehrwerte im Bereich der Lern- und Lehrmittel.

 

Der Vortrag von Herrn Krause findet im Themenblock “Internet-Fokus: Multisite Excellence” von 13:30 bis 14:45 Uhr statt.

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