Thomas Weiss (Züricher Kantonalbank): Statt mit “Big Bang” mit kleineren Releases zum Erfolg!

Auch diese Woche freuen wir uns wieder über die Antworten zu einem Interview mit einem unserer Referenten bei i2 SUMMIT: Thomas Weiss arbeitet bei der Zürcher Kantonalbank in der Unternehmenskommunikation und trägt dort seit rund 10 Jahren die Fachverantwortung für das unternehmensweite Intranet. In dieser Zeit hat Thomas Weiss das Intranet kontinuierlich weiter entwickelt – sowohl fachlich wie auch bezüglich der Nutzung von technologischen Möglichkeiten. Mit dem aktuellen Release konnte dank dem Zusammenspiel von Kommunikation und Kollaboration ein neuer Meilenstein gesetzt werden, über den er beim i2 SUMMIT berichten wird.

Hr Weiss – Sie halten beim i2 SUMMIT einen Vortrag über Ihre Erfahrungen aus Ihrem Projekt. Mit welchen drei Schlagworten können wir Ihren Vortrag auszeichnen?

Das Corporate Intranet als Einstiegspunkt zur täglichen Informationsarbeit
Kommunizieren, zusammen arbeiten und Informationen finden – alles aus einer Hand

Können Sie uns einen kurzen Einblick, in die Zielsetzung und den Konzeptansatzes Ihres Projektes geben?

Im Rahmen der unternehmensweiten Initiative „Enterprise 2.0“ wurden die Funktionen der Kommunikation, der Kollaboration und des Suchens auf eine gemeinsame technische Plattform mit einheitlicher und übergreifender User Experience gebracht und damit vollständig in die Konzepte rund um den digitalen Arbeitsplatz integriert.

Wo stehen Sie derzeit bei der Umsetzung Ihres Projektes?

Wir haben im Dezember 2014 den ersten Release eingeführt, aktuell sind wir an den ersten Weiterentwicklungen

Was waren die größten Herausforderungen auf dem Weg?

Aus fachlicher Sicht:

  • Inhaltliche Abstimmung zwischen den verschiedenen Stakeholdern auf dem Weg zur einheitlichen Strukturierung und Vollständigkeit der Produktinformationen
  • Change-Management bzw. Veränderung der Arbeitstechnik im Umgang mit Webseiten, Dokumenten und Bildern mit dem Ziel, dass jedes Element genau einmal (1) existiert
  • Migration der Inhalte und möglichst kurzer Parallelbetrieb mit dem „alten“ System

Aus technischer Sicht:

  • Aufbau der Infrastruktur für SharePoint 2013 und Parallelbetrieb der SharePoint 2010-Infrastruktur
  • Performance und Stabilität

Welche Empfehlungen können Sie anderen Verantwortlichen geben? Worauf sollte bei einem solchen Projekt geachtet werden bzw. was würden Sie evt. anders oder besser machen?

Falls es aus organisatorischer Sicht möglich ist keinen „Big Bang“ planen, sondern mit kleineren Releases einführen, testen und anpassen.
Besser machen: noch intensivere Zusammenarbeit Entwicklung/Business in allen Projektphasen

Welche Erwartungen haben Sie an den i2 SUMMIT?

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