Machen Sie sich schlau über die „Digital Mastery“! #i2s15 #digitalch15

Sicherlich unterliege ich einer selektiven Wahrnehmung und nehme die positiven Aussagen zur digitalen Transformation in der Schweiz bewusster wahr als die kritische Aussagen. Dennoch möchte ich hier auf eine interessante Medienmitteilung zum Digital Economic Forum hinweisen, bei dem einmal mehr die erfolgskritische Bedeutung der digitalen Transformation für Schweizer Unternehmen herausgestellt wurde:

Ein Index und eine Studie führte den Besuchern am DEF vor Augen, dass diese digitale Transformation in der Schweiz ganz unterschiedlich angekommen ist: Thomas D. Meyer, Country Managing Director, Accenture Schweiz, sah in seinem Digital Index Switzerland Unternehmen wie SBB, Swisscom, UBS, ABB, Die Schweizerische Post, Panalpina oder Syngenta in Front. Sven Ruoss kam im Auftrag der HWZ Hochschule für Wirtschaft, in seiner Momentaufnahmen „Digital Switzerland 2015“ zum Schluss, dass sich disqualifiziert, wer nicht digital denkt. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen seien aber überzeugt, dass die digitale Transformation eine grosse Auswirkung hat und kurzfristig an Bedeutung zunimmt. Ein Drittel hält diese Entwicklung bereits heute und knapp die Hälfte künftig für erfolgskritisch. Laut dieser Studie stehen bei den Technologien Sicherheit, Mobilanwendungen und Big Data im Vordergrund. Am meisten digital fortgeschritten sei die Informations- und Kommunikationsbranche, am wenigsten die öffentlichen Verwaltungen, schloss Ruoss.

Wie auch in anderen Studien unterteilt die HWZ-Studie die Schweizer Unternehmen nach einem Reifegradmodell. Hierbei wird die Entwicklung entlang zweier Dimensionen betrachtet: 1) Ausrichtung auf das „digitale Kundenerlebnis“ und 2) Umsetzung einer „digitalen operationellen Exzellenz„. Hiernach unterscheidet die Studie die Unternehmen vier Portfolio-Felder:

Hiernach haben vielen Schweizer Unternehmen noch extremen Nachholbedarf auf ihrem Weg zur „Digital Mastery“. Wie alle Statistikergebnisse ist auch dieses Ergebnis immer kritisch hinsichtlich seiner repräsentativen Aussagekraft zu bewerten. So wurde über die Rahmendaten der Studie Folgendes veröffentlicht:

Digital Switzerland ist eine Studie welche im Rahmen einer Masterarbeit an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt wurde. An der Studie/Befragung nahmen 463 Personen teil. Davon 77 % männlich, 23 % weiblich. 62 % der Befragten sind im Kader, 33 % haben keine Kaderfunktion und 5 % sind selbständig.

Notiz: Wir haben eine Anfrage an die HWZ gestellt und werden zur Bewertung dieser Ergebnisse noch einmal berichten.

Wie auch immer – zeigt die Studie sehr schön den Weg zur „Digital Mastery“ auf. Im Mittelpunkt steht die digitale Entwicklung von intern und extern gerichteten, digitalen Initiativen. In unserem Enterprise-Digital-Blog haben wir vor Tagen schon einmal geschrieben, warum es für den (internen) (Social)-Intranet-Manager so erfolgskritisch ist – auch die externe Dimension zu betrachten. Umgekehrt hat das natürlich die gleiche Bedeutung.

Die Studie spielt damit auch in den Ansatz des i2 SUMMIT rein, der ja bereits seit 2011 die praktische Umsetzung der zwei Dimensionen diskutiert. Auf der internen Seite stehen dabei diesmal vor allem die Themen „Digital Enablement“ und „Digital Innovation“ auf der Agenda – sprich wie werden die Mitarbeiter befähigt und an die Realisierung von neuen digitalen Wertschöpfungspotenzialen herangeführt. Extern stehen einmal mehr Erfahrungsberichte zur Umsetzung digitaler Kundenerlebniskonzepte (Digital Experience) und neuer digitaler Kundenserviceprozesse auf dem Programm.

Entlang verschiedener Fallstudien (derzeit bestätigt sind: AXA Winterthur, Bühler Group, Clariant, Sulzer AG, Zurich Versicherung und weitere vier in Abklärung) wollen wir dabei praktischen Empfehlungen für die Umsetzung und das Projektmanagement für Projekte entlang dieser zwei Dimensionen diskutieren.

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