i2 SUMMIT 2016 – Digital Transformation Needs Digital Enablement

Die Vorbereitungen zum i2 SUMMIT 2016 sind angelaufen. Eine erste Programmversion wurde bereits veröffentlicht – wieder mit zahlreichen Fallbeispielen und spannenden Diskussionen rund um die erfolgreiche Unterstützung der digitalen Transformation im Rahmen von Internet- und Intranet-Projekten. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung steht dabei das Schlagwort „Digital Enablement“ – sprich der Unterstützung bei der Entwicklung von digitalen Kompetenzen, die eine digitale Transformation im Unternehmen langfristig vorantreiben und absichern. Die Internet- und Intranet-Projekte stehen dabei im doppelten Sinne im Blickfeld – so ist ihr Erfolg doch einerseits abhängig von der Verbreitung dieser Kompetenzen und andererseits sollen sie helfen, diese Kompetenzen im Unternehmen auszubauen.

Mit dem i2 SUMMIT 2016 wollen wir wieder Erfahrungen aus den Unternehmen und die notwendigen Rahmenbedingungen für den Erfolg dieser Entwicklung diskutieren. Dafür haben wir dieses Jahr drei Themenstränge geplant. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung um einen Englisch-sprachigen Programmstrang ergänzt – für den sowohl Schweizer als auch internationale Referenten eingeladen wurden und in dem das Thema der digitalen Transformation im Unternehmen ganzheitlicher adressiert wird:

Themenstrang 1: Von der Digital Experience zum Conversion Management

Der erste Themenstrang widmet sich den Veränderungen im Themenfeld der extern gerichteten, digitalen Kundenkommunikation – bzw. dem Internet-Management. Hier geht es um die Einführung und Etablierung von digitalen Erlebniskonzepten, die den Kunden begeistern und seine „Customer Journey“ in den Mittelpunkt stellen. Die Kernherausforderung liegt hierbei wie die Unternehmen mit einer kontinuierlichen Analyse der „Nutzung“ der digitalen Plattformen die „Customer Journey“ sukzessiv weiterentwickeln und optimieren. In Zeiten, in denen Digital zum zentralen Interaktionskanal wird und im Fokus des Entscheidungsmoment bei der Kaufentscheidung steht, müssen digitale Plattformen nicht nur „begeistern“, sondern auch immer „konvergieren“ – sprich in der einen oder anderen Weise die Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen weiter ausbauen. Über die Ansatzpunkte und Erfolgsfaktoren muss hierbei weiter Klarheit geschafft werden.

Themenstrang 2: Von der Etablierung von Social Collaboration Ansätzen zum Digital Workplace

Der zweite Themenstrang adressiert die Entwicklung von klassischen Intranet-Projekten über die Ergänzung von Social Collaboration Ansätze zum integrierenden Digital Workplace. Hierbei geht es um die Etablierung eines besseren Informationsaustausches und Prozessunterstützung im Unternehmen. Die Entwicklungspfade und Erfahrungswerte sind sehr unterschiedlich auf diesem Weg – am Ende steht aber im Grossen und Ganzen die Zielsetzung einer „High Performance Organisation“ – sprich einem schnelleren und agileren Zusammenspiel aller Akteure und Prozesse im Unternehmen. Der „Digital Workplace“ stellt hierbei den Konzeptrahmen für ein Set von gebündelten Informations- und Prozessunterstützungswerkzeugen dar, die in einer mehr oder weniger integrierten Umgebung zusammengeführt sind. Da die Anforderungen an diesen Konzeptrahmen mit der Realisierung und Nutzung sich dauerhaft verändern, gilt es auch hier agile Herangehensweisen für die Entwicklung zu finden. Um die Erfahrungen auf diesem Weg geht es im zweiten Themenstrang beim i2 SUMMIT 2016.

Themenstrang 3: Von dem Enablement einer High-Performance Organisation zur digitalen Business (R)Evolution

Neben der Entwicklung des technologischen Konzeptrahmens einer optimalen Informations- und Prozessunterstützung im Unternehmen auf dem Weg zum „High Performance“-Unternehmen braucht es auch eine Entwicklung der Organisation und Mitarbeiterkompetenzen in diesem Themenfeld. Das ist das Thema des dritten und Englisch-sprachigen Themenstrang beim i2 SUMMIT. Dabei verlassen die diskutierten Fallbeispiele auch den Fokus der Prozess-Optimierung (im Sinne der Zielsetzung einer „High Performance Organisation“) und adressieren die Fragestellung, wie sie die Entwicklung des Unternehmens im Sinne der Unterstützung von Innovationen und Prozessveränderungen verbessern können.
Digital Transformation Needs Digital Enablement.

 

Ergänzend zu den Diskussionen rund um Fallbeispiele und Expertenbeiträgen in diesen Themensträngen widmen sich die Einführungsvorträge von Christine Overby (ex-Forrester-Analystin und nun CEO von Shift*Base Research) sowie Ari Byland (SwissQ Consulting) den Prinzipien der Organisation im digitalen Zeitalter. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Automatisierung, „Quantified Organization“ oder agiles Management. Im Weiteren bieten verschiedene, interaktive Workshops die Möglichkeit des Austausches zu spezifischen Projektthemen.

Der i2 SUMMIT 2016 versucht damit einmal mehr für die aktuellen Projektherausforderungen eine Gelegenheit zum Austausch und zur Reflektion zu schaffen. Wir hoffen, mit dem Programmentwurf und Fallbeispielen von AirFrance, CHUV, Philipps,  Stora Enso, Swisslos und Weiteren spannende Programmpunkte für die Diskussion und die Teilnahme zu bieten. In den folgenden Wochen werden wir in unserem Blog wieder mehr vom Programm, den Referenten und den Inhalten vorstellen – stay tuned!